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ITE - Mission

 

Präambel

Universitäten, Helmholtz Gesellschaft, DFG leben von Steuergeldern, die von der Gesellschaft aufgebracht werden müssen.

Die Aufgabe der Universitäten ist es daher - außer der reinen Grundlagenforschung - der Wirtschaft einen Mehrwert der steuerlichen Investitionen zurückzugeben. Hier sind speziell die Ingenieurwissenschaften gefordert.

 

Aufgabe der Ingenieurwissenschaften

Ziel ist eine exzellente angewandte Forschung auf solchen Gebieten durchzuführen, deren Fokus dazu dient, die deutsche Industrie weiter an der Spitze zu halten. Dies spiegelt sich in den Doktorarbeiten und daraus abgeleiteten MA/BA Arbeiten wieder, welche wiederum den Inhalt der Lehre bestimmen.

Der Hauptgewinn für die Industrie und die Gesellschaft ist neben den konkreten Forschungsergebnissen die an der angewandten Forschung orientierte Ausbildung von Ingenieuren und Dr.-Ingenieuren. Deren so erworbene Fähigkeiten sind schließlich die Basis für die Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

 

Aufgabe des ITE

Das Institut für Systemoptimierung (ITE) forscht auf dem Gebiet der Navigation, Lenkung und Regelung dynamischer mobiler Plattformen mit Schwerpunkt auf und hat sich dabei in den letzten zehn Jahren zu einem Exzellenzzentrum der multisensoriellen Datenfusion entwickelt.

Diese Forschungsinhalte befähigen die Studierenden zur Analyse komplexer Systeme, der quantitativen Erfassung der gegenseitigen Abhängigkeiten der Subsysteme und darauf aufbauend zur Synthese optimierter Gesamtsysteme. Durch den engen Praxisbezug werden die Studierenden mit industriellen Aufgabestellungen und deren Lösungen vertraut gemacht. Damit werden die wesentlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere des fachübergreifenden Systemingenieurs geschaffen, den die Industrie dringend sucht.

In enger Kooperation mit industriellen Partnern werden die neuesten Methoden multisensorieller Navigationssysteme sowie der Fluglageregelung und Flugführung untersucht und entwickelt. Dies beinhaltet die Entwicklung der Algorithmen, die Software-Implementierung, den Hardwareentwurf und den Systemtest.

Kernkompetenz hierbei ist die Datenfusion unterschiedlicher komplementärer Sensoren wie Drehratensensoren, Beschleunigungsmesser, Magnetfeldsensoren, barometrische Höhenmesser, Satelliten-basierte Navigationssysteme (GNSS) sowie Radar- Laser- und Bild-Stützung.

 

Die angewandte Methodik umfasst dabei das Design komplexer Systeme, deren Gesamtfunktion aus dem Zusammenspiel von Subsystemen unterschiedlichster Technologien (elektronisch, mikrosystemtechnisch, optisch, ...) resultiert. Sie befasst sich hierbei mit der Analyse und optimierten Integration der Systemintelligenz der Teilkomponenten in das Gesamtsystem.

So wurden inzwischen Aufträge für multisensorielle Navigationssysteme erfolgreich in industriellen Aerospace-Anwendungen wie im Airbus als auch in kommerziellen Kraftfahrzeug-Vermessungssystemen durch das ITE abgewickelt.

 

Im Projekt AirQuad wird ein autonom fliegender teamfähiger Mini-Hubschrauber für Security- und Rettungsmaßnahmen mit Objekt-Tracking und Geo-Lokalisierungsvermögen entwickelt. Diese Eigenschaften befähigen das Gerät zur Erkundung und Kartierung von unbekannten und nur sehr schwer zugänglichen Gebieten.

 

 

Die vom ITE entworfenen unbemannten Bodenfahrzeuge (UGV) werden unter Anderem zur Unterstützung von Flugrobotern (AirQuads) eingesetzt. Hierfür kann die Positionierung des AirQuad kamerabasiert mit Hilfe eines Markers auf dem Bodenfahrzeug optimiert werden.

 

 

Der am ITE entwickelte IndoorGuide ist ein Lokalisierungs- und Leitsystem für Personen in Innenräumen. Das Gerät bestimmt die Position des Benutzers, fertigt während des Einsatzes detaillierte Karten an und generiert Führungsinformationen. Es dient Rettungs- und Sicherheitskräften, Sehbehinderten und Blinden sowie kommerziellen Anwendern.

Für automatisierte Fahrversuche in der Fahrzeugentwicklung wird im Projekt Lenkroboter-Dynamikregelung eine Bahnfolgeregelung für einen Lenkroboter entwickelt, die reproduzierbare Fahrversuche für unterschiedliche Versuchsträger und damit einen Leistungsvergleich ermöglicht. 

Lenkroboter der Firma RMS-Testsysteme

 

 

Im Projekt „Spurgenaue Eigenlokalisation im Straßenverkehr“ arbeitet das ITE an der robusten Fahrzeug-Eigenlokalisierung auf der Basis gekoppelter Satellitennavigation und Fahrzeugsensorik. Diese bildet die Grundlage für sicherheitskritische Anwendungen und den Informationsaustausch der Verkehrsteilnehmer über Car2X.